Author: Matthias Schumacher | Date: 11. Juni 2012 | Please Comment!

Hätte ein deutscher Bundesminister über Wochen den privaten Kauf eines Teppichs im Kopf, würde er an seinem 16-Stunden-Tag (und auch nachts) unentwegt an Transport und Verzollung denken, stünde ihm nach nichts anderem der Sinn, man müsste sich wirklich um unser Land sorgen.
Doch was, wenn Teile von Presse und Bevölkerung über Tage nichts mehr beschäftigt als Niebels Teppich? Spätbundesrepublikanische Renitenz?

Sie singen das Niebelmisslungenlied. Beim Bad in der Menge ist dem Hauptmann der Reserve aus Unachtsamkeit ein Teppich auf die Denkerstirn gefallen und nun scheint er verwundbar. Und sie singen „Er hat den Zoll in Heidelberg vergessen“, „Ach, wär er doch am Hindukusch geblieben!“
„Dirk“ bedeutet „mächtiger Herrscher des Volkes“, so einer lässt sich nicht in einen Teppich einwickeln. Er ist Entwicklungsminister!

11/06/2012

 

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