Author: Matthias Schumacher | Date: 6. Mai 2012 | Please Comment!

Damals waren die Stars noch ferner und wirkten größer. Es gab keine Geräte, um mit Idolen in ständigem Kontakt zu stehen. Unnahbar waren sie, die wir aus der überschaubaren Medienwelt kannten. Publikumslieblinge waren nicht beliebig austauschbar. Man gierte nach ihnen, weil nur Häppchen gereicht und wir nicht so abgefüllt wurden.

Damals gab es noch Sternenstaub auf den Pralinen, heute Konfetti auf Knallbonbons. Damals Marlene und die Knef, heute Harald Glööööö-usw.-kler und die Katzenberger. Auch Guido und Klaus wirken entrückt und unnahbar, aber der Rest ist doch nur Westerwelle und Wowereit. Politiker können keine Diven sein, Politikern verzeiht man nicht. Diven verzeiht man irgendwann alles – sogar, das Richtige getan zu haben.

06/05/2012

Leave a reply!