Author: Matthias Schumacher | Date: 22. März 2010 | Please Comment!

Vera Lengsfeld1 in Vera Lengsfeld im Interview - Über die Mauer zur neosozialistischen KanzlerinVera Lengsfeld, die Unbequeme:
In der DDR aktiv in der Opposition gegen das SED Regime. Zwangsversetzung. Parteiausschluss. Berufs- und Reiseverbot. Am 17. Januar 1988 wird Lengsfeld wegen versuchter Teilnahme an der offiziellen Liebknecht-Luxemburg-Demo verhaftet. Aufschrift ihres Plakats: “Jeder Bürger der DDR hat das Recht, seine Meinung frei und öffentlich zu äussern.” Dieses Zitat aus der DDR-Verfassung, sowie der Vorwurf der Zusammenrottung und des Rauditums genügen zur Verurteilung zu 1/2 Jahr Haft ohne Bewährung. Nach einem Monat schiebt man sie in den Westen ab. Mit der Wende kehrt Vera Lengsfeld zurück; sie wird Mitglied der ersten und letzten frei gewählten Volkskammer und gehört zwischen 1990 und 2005 dem Deutschen Bundestag an. Vera Lengsfeld ist Trägerin des Aachener Friedenspreises und des Bundesverdienstkreuzes. Heute arbeitet sie als freischaffende Autorin und ist noch immer leidenschaftlich unbequem.

Matthias Schumacher (MS): Laut einer aktuellen Umfrage können sich rund 80 Prozent der Deutschen vorstellen, in einem sozialistischen Staat wie der DDR zu leben. Was macht den Sozialismus und die DDR so attraktiv?

Vera Lengsfeld: Den Sozialismus macht offensichtlich attraktiv, dass man ihn in Europa nicht mehr aushalten muss. Nord-Korea ist verschlossen und fällt als Anschauungsmaterial komplett aus. Wer sich als Tourist nach Kuba begibt, sitzt auf strengstens abgeschirmten Tourismus-Inseln und bekommt vom wahren Leben ebenfalls nichts mit. In Deutschland sind die Spuren des sozialistischen Experiments so vollständig verschwunden, dass man regelrecht schockiert ist, wenn man Bilder sieht, in welchem Stadium des Verfalls sich DDR-Städte befunden haben, auch dann, wenn man selbst in diesem Verfall gelebt hat.

MS: Es ist bei weitem nicht die erste Umfrage dieser Art. Einmal ist es jeder Neunte, dann jeder Fünfte, der sich die Mauer zurückwünscht. Wie kann man diese Kette unterbrechen?

Lengsfeld: Gegen diese Umfragen kann man nichts machen, außer ihnen nicht glauben. Ich halte sie für hochmanipulativ. Man kann den Umfragen immer nur die Fakten über die DDR entgegenhalten und aufklären.
Für große Teile der westdeutschen Linken war die DDR der bessere deutsche Staat, weil sie ihn nicht aushalten musste. Es lässt sich bei einem guten Glas Rotwein in der Toskana entspannt darüber philosophieren, dass der zweite deutsche Staat ein „vertretbares Experiment“ ist. Die Mehrheit derer, die ohne je um Einverständnis gebeten worden zu sein, dieses Experiment über sich ergehen lassen mussten, hat das anders gesehen. Heute ist es noch einfacher. Man kann so tun, als wäre es in der DDR zugegangen wie in der Ostalgieshow. Diejenigen, die den Untergang der DDR betrauert haben, haben nie aufgehört für ein verklärtes Bild der DDR in der Geschichte zu kämpfen.
Zwanzig Jahre mediale Dauerpolemik gegen die deutsche Einheit haben Wirkung gezeigt. Es ist total in Vergessenheit geraten, dass im Januar 1990 mehr Menschen auf der Straße waren als zwischen dem 9.9.1989, dem Tag der ersten Montagsdemonstration und dem 9.11., dem Fall der Mauer. Diese Menschen haben die schnelle Vereinigung gefordert, weil sie die DDR los sein wollten. Da waren in manchen Städten bis zu Dreiviertel der erwachsenen Bevölkerung auf der Straße. Ohne diesen Druck wäre es nie zur Vereinigung gekommen. Ich glaube kaum, dass jemand von denen die DDR zurück haben möchte.

MS: Seit bald 21 Jahren versuchen wir, die Ostalgiker zu verstehen. Wir wissen, dass die Umstellung auf Demokratie und BRD für viele nicht einfach war. Wann ist die Schonzeit vorbei?

Lengsfeld: Der Fehler war, überhaupt eine Schonzeit einzuführen. Die DDR-Bürger waren ja nicht krank. Es hätte viel offener darüber diskutiert werden müssen, welch verheerendes Erbe die DDR hinterlassen hat und welche Leistung die Deutschen erbracht haben, um die Hinterlassenschaften zu beseitigen. Es ist nie über den Wohlstandszuwachs gesprochen worden, der den DDR-Bürgern durch Währungsunion und westliche Sozialstandards beschert wurde. Ein Sozialhilfeempfänger in den neuen Ländern verfügte bereits Mitte der 90er Jahre über eine höheres Einkommen und ein höheres Lebensniveau, als ein DDR-Durchschnittsverdiener je hatte. Wo ist das jemals in den Medien thematisiert worden? Ich bin übrigens dafür, die Solidarpakt-Hilfen endlich zu beenden. Ein Patient, den man nicht vom Tropf nimmt, wird nie wieder selbständig.

MS: 1996 wechselten Sie zur CDU, weil ihre bisherige Partei, Bündnis90/DieGrünen, Koalitionen mit der damaligen PDS erwog. War aus ähnlichen Gründen die SPD nie eine Option für Sie?

Lengsfeld: Genau. Die SPD hat ja bereits 1994 mit der SED-PDS in Sachsen-Anhalt gemeinsame Sache gemacht.

MS: Auch bei der CDU scheinen Sie nicht mehr vor Sozialisten sicher. In einem aktuellen Gastkommentar für die Financial Times gehen Sie mit der einstigen Reformerin Angela Merkel hart ins Gericht. Die Bundeskanzlerin führe “das vereinte Deutschland zurück in neosozialistische Zeiten”.

Lengsfeld: Leider haben Sie Recht. Ausgerechnet eine Frau, die angetreten ist mit dem Credo, sie hätte einen Staatsbankrott mitgemacht und würde alles tun, einen zweiten zu verhindern, betreibt als Kanzlerin den schlimmsten Staatsinterventionismus seit Bestehen der Bundesrepublik. Ob Abwrackprämie, Subventionen für die flächendeckende Einführung unausgereifter Technologien, Förderpolitik mit der Gießkanne, ohne die Verwendung der ausgereichten Gelder zu kontrollieren, die Träume von einer Weltkontrolle und einer Weltregierung, all das hat mit Freiheit und Marktwirtschaft nichts, aber leider viel mit sozialistischen Allmachtsgedanken zu tun. Wobei der eigentliche Witz ist, dass diejenigen eine umfassende Kontrolle anstreben, die mit ihrer Interventionspolitik die Märkte verzerrt und die Krise ausgelöst haben.
Sorgen macht mir, dass sich die Politiker immer mehr in eines Orwellschen Neusprechs bedienen. Da formuliert der Fraktionschef der CDU, Kauder, in seinem jüngsten Rundbrief: „Mit der Absenkung der Nettokreditaufnahme um 5,6 Mrd € auf 80,2Mrd € gegenüber dem Entwurf des Haushalts dokumentiert die christlich-liberale Koalition ihren Willen zur Konsolidierung.” Auch nach dem Verzicht auf weitere 5,6 Mrd € ist das die höchste Nettokreditaufnahme seit Bestehen der Bundesrepublik. Die Koalition demonstriert ihren „Sparwillen“, indem sie immer hemmungsloser Schulden macht. Angeblich zwingt die Wirtschaftskrise zu weiteren Staatsinterventionen. Da werde ich als Bürger für dumm verkauft, wie zu unseligen sozialistischen Zeiten.

MS: Bürgerrechte werden teuer erstritten und billig verkauft. Allein im Osten würde jeder Siebte seine Stimme demjenigen geben, der ihm 5000 Euro in die Hand drückt. Wundert Sie so etwas?

Lengsfeld: Die Leute haben doch Recht. Es gibt keine wirklichen alternativen politischen Angebote mehr. Unser Problem ist nicht, dass wir zu viele Parteien haben, sondern dass alle, abgesehen von Nuancen, den gleichen rot-grün-schwarzen Politbrei verkaufen. Gelb ist, wie die Performance der FDP in der Regierung zeigt, fast verschwunden. Wenn sie aber eh nicht mehr wählen können, warum sollen die Bürger ihre Stimme nicht dem Meistbietenden verkaufen?

MS: Wahlbeteiligungen gehen zurück, manche Wahlen scheitern gar am Quorum. Das Parteienspektrum ist groß, alle versprechen Lösungen. Mancher fordert mehr Demokratie und Bürgerrechte. Wer will die eigentlich?

Lengsfeld: Wir brauchen nicht mehr „Demokratie“ oder mehr Bürgerrechte.
Die klassischen Freiheitsrechte plus ein verlässlicher Rechtsstaat reichen aus. Für die Wahlenthaltung habe ich eine Lösung: Man setze 100% der Wählerstimmen gleich 100% der Mandate. Wenn 50% der Wähler nicht zur Wahl gehen, fallen 50% der Mandate weg. Jede Partei kann nur so viel Mandate bekommen, wie sie Wählerstimmen erkämpft. Nur so haben die Parteien einen Anreiz, wieder wirklich um Wähler zu werben. Bislang juckt die niedrige Wahlbeteiligung die Parteien überhaupt nicht. Wie man in Hessen bei der letzten Landtagswahl sehen konnte, kann bei der niedrigsten Wahlbeteiligung aller Zeiten sogar das größte Parlament herauskommen.

MS: Was löst es eigentlich in Ihnen aus, wenn im MDR pseudoaufklärerische Dokumentationen “Die Reisen des Politbüros” beleuchten und Durchhalteserien wie “Polizeiruf 110″ aus der DDR-Zeit in die Wohnzimmer geliefert werden?

Lengsfeld: Ich habe Probleme damit, diese Sendungen mit meinen Zwangsgebühren finanzieren zu müssen. Den Gebührenzahlern sollte für die Hälfte ihrer Gebühren eingeräumt werden, dass sie bestimmen, wofür dieses Geld verwendet wird. Noch besser wäre, Zwangsgebühren ganz abzuschaffen.

MS: Sie schreiben u.a. für die Achse des Guten, die Sie auf Ihrer Website “erfrischend – weit weg vom Mainstream” nennen. Ihnen werden die Meinungen zu Henryk M. Broder & Co. bekannt sein. Sind diese Meinungen dröger Mainstream?

Lengsfeld: Ich weiß nicht, welche Meinungen sie meinen.

Matthias Schumacher: Warum sind Sie eigentlich noch immer Mitglied dieser breiigen, neosozialistischen CDU, die nicht gerade den Ruf einer Bürgerrechtspartei genießt? Stichwörter Stasi 2.0, Online-Durchsuchung, Vorratsdatenspeicherung usw.

Vera Lengsfeld: Um zu zeigen, dass es auch Andersdenkende in der Partei gibt.

Vielen Dank für das Interview!

22/03/10

12 Comments. Add yours!

  • Ben
    11:19 on März 22nd, 2010

    Erhellend. Wirklich unbequem. Interessante Ansichten. Ihr Vorschlag zur Bekämpfung sinkender Wahlbeteiligungen sollte sofort umgesetzt werden.

  • Muriel
    12:57 on März 22nd, 2010

    Witzig. Gerade den Vorschlag zur Bekämpfung sinkender Wahlbeteiligungen fand ich ganz bezeichnend für jemanden, der sich gerne “unbequem” nennen lässt und für die Achse des Guten schreibt: Unsinnig, unreflektiert, populistisch.
    Eigentlich sehr bequem, solche Leute, von denen man vorher schon weiß, was sie für einen Dampf plaudern, wenn man den Deckel anhebt.

  • Lissy
    13:56 on März 22nd, 2010

    @Muriel: Jeder ist für seine eigenen Sachen verantwortlich. Vera Lengsfeld ist nicht Broder, sie schreibt nur für die Achse. Na und? Ihre Idee finde ich prima. Deinen Kommentar finde ich übrigens populistisch und bezeichnend für jemanden, der wahrscheinlich keine drei Artikel der Achse-Autoren gelesen hat. Du hast eine Meinung, ist in Ordnung. Wann hast Du sie zum letzten Mal überdacht?
    Die CDU betreibt populistische Politik und man wirft es ihr vor, dann kommt eine Frau wie Vera Lengsfeld, kritisiert diese Politik und muss sich populistisch nennen lassen. Angepasst ist ihre Meinung nicht, das wäre aber doch genau das Gegenteil von bequem. Warum die Anführungszeichen?
    Vera Lengsfeld hat immer zu ihren Überzeugungen gestanden und war nie auf einer anderen Linie als ihrer eigenen. Man muss sich das mal vorstellen, die Frau ist in der CDU, war im Bundestag usw. und spricht offen vom rot-grün-schwarzen Politbrei. Nach meiner Auffassung ist das unbequem.
    Wenn irgendwo jemand schreit, irgendwas wäre Populismus, dann sind es meist die schlimmsten Populisten. Der Vorschlag zur sinkenden Wahlbeteiligung ist nur eine Idee und mir viel lieber als Wahlpflichtdiskussionen. Wäre Frau Lengsfeld noch aktive Politikerin, hätte ich womöglich auch Bedenken wegen Populismus und dergleichen. Sie muss aber nicht mehr um Wählerstimmen kämpfen, das macht sie für mich u.a. glaubwürdig.

  • Matthias Schumacher
    14:13 on März 22nd, 2010

    @Muriel, @Lissy: Willkommen in der typisch deutschen Diskussion um Begrifflichkeiten. Ich weiß nicht, ob Vera Lengsfeld sich gern “unbequem” nennen lässt. Ich habe den Begriff aufgrund ihrer Positionen und in Bezug auf ihr Leben gewählt. Sie könnte natürlich Lobgesänge auf die CDU anstimmen, Mainstream betreiben und erzählen wie toll alles ist. Aber das wäre der Weg des geringsten Widerstands. Den habe ich in ihrem Leben nicht entdecken können.

  • Muriel
    14:26 on März 22nd, 2010

    @Lissy: Ich überdenke meinen Meinungen regelmäßig, sie werden sonst mit der Zeit muffig und unansehnlich. Vielleicht wird es auch bei dieser Zeit. Ich glaube aber nicht.
    Wenn jemand, der selbst zur CDU gehört, solche wohlfeilen Vorwürfe erhebt, um gut dazustehen, dann finde ich das in der Tat populistisch und auch für Frau Lengsfeld ziemlich bequem. Unter anderem deshalb die Anführungszeichen.
    Dass ihre Idee nicht wirklich als konstruktiver Beitrag gemeint ist, sondern nur der Selbstdarstellung dienen soll, schlussfolgere ich übrigens aus der Tatsache, dass es m.E. extrem schwachsinnig ist, die Anzahl der Abgeordneten in einem Parlament an die Wahlbeteiligung zu koppeln, statt zum Beispiel daran, wie viele Abgeordnete man für gute Politik in dem fraglichen Parlament braucht.

  • Muriel
    14:32 on März 22nd, 2010

    @Matthias Schumacher: Ja, da hast du uns erwischt. Ich bestehe auch nicht darauf, die Frage weiter zu vertiefen, ob Frau Lengsfeld nun bequem ist oder nicht.
    Ich werfe ihr auch nicht vor, dass sie keine Lobgesänge anstimmt. Was mich stört, ist, dass ihre Kritik, die zwar berechtigt ist, doch verdächtig nach “Die da oben machen doch eh, was sie wollen” klingt, weil danach nämlich keine Vorschläge kommen, sondern nur diese Pseudo-Idee von der Kopplung der Parlamentsgröße an die Wahlbeteiligung.

  • Markus V.
    14:36 on März 22nd, 2010

    “Polizeiruf 110″ von 1977: “Genosse ABV”.
    Da wird ein Rechtsstaat vorgetäuscht, den es nie gab. 1981 wurde in der DDR die letzte Todesstrafe verhängt. Das muss man sich mal vorstellen. 1987 wurde sie erst per Gesetz abgeschafft.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe#Sowjetische_Besatzungszone_und_DDR

    Ich bewundere bis heute die Bürgerrechtler der DDR. Die haben einiges riskiert. Das Ergebnis der Wiedervereinigung kann sich sehen lassen. Wenn ich heute Urlaub in Thüringen mache, kann ich nachts das Fenster offen lassen, ohne befürchten zu müssen, am nächsten Morgen unter einer Schicht Dreck aufzuwachen.

  • Verklaerer
    15:08 on März 22nd, 2010

    Es war nicht alles gut.

  • s wedding
    15:29 on März 22nd, 2010

    “Unsinnig, unreflektiert” – dito das Pauschalurteil “solche Leute…”; und “populistisch” ist , so nicht zugleich “billig…”, kaum ein geeignetes Kriterium, allenfalls ein “elitistischer” Begriff im Gebrauch von Saturierten, Arrivierten oder Etablierten zur Abwehr emanzipatorischer Partizipationsansprüche – wie sie etwa Motivation der “Montagsdemonstrationen” waren. Deren “im öffentlichen Raum von Einigen” formuliertes Verlangen nach politischem Mitwirken unterscheidet diese jedoch qualitativ von späteren, lediglich nach Kopfzahl stärkeren “Massenversammlungen”: statt um aktive Beteiligung, Teilnahme, ging es wohl bei den Einheits-Forderungen mehr um Teil-Habe – an bereits existierenden und somit nicht mehr selbst zu gestaltenden Strukturen und Standards, mithin am Wohlstand, der vielleicht auch nur vermeintlich ein “höheres Lebensniveau” darstellt. Ein solches Demokratieverständnis, das eher den Druck der Straße über die Volksverköstigung durch bestehende Angebote befinden lässt statt artikulierter Nachfrage das Kücheninventar zur selbständigen Bedarfsdeckung zur Verfügung zu stellen, ist dann aber schon nicht mehr nur “billiger”, sondern bald “gefährlicher Populismus”.

  • Uwe
    17:20 on März 22nd, 2010

    Gar nichts war gut.

  • Jürgen
    21:19 on März 22nd, 2010

    Mich würde ja wirklich mal interessieren, wie Frau Lengsfeld zu der Meinung gelangt ist, daß “… diese Umfragen kann man nichts machen, außer ihnen nicht glauben. Ich halte sie für hochmanipulativ…”

  • Matthias Schumacher
    21:34 on März 22nd, 2010

    @Jürgen: Wenn man bedenkt, dass man eine Frage so oder so formulieren kann und man als Befragter gern irgendwas in den Raum wirft, könnte das die Lösung sein. Viele solcher Umfragen haben einen konkreten Anlass, das sind dann Momentaufnahmen, die zwei Wochen später ganz anders aussehen würden.

    Ich denke, das meint sie damit.

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